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Austausch auf Augenhöhe: Besuch von Rosi Kräh in den KJF Werkstätten

11.06.2026 – 
Mitterfels, Straubing

Im Rahmen eines intensiven Austauschs zur beruflichen Teilhabe und Inklusion besuchte Rosi Kräh, Mitglied der CSU Mitterfels und der CSA Arbeitnehmer-Union sowie Vorsitzende der Mitterfelser Frauengruppe e.V., die Bruder Konrad Werkstätte in Mitterfels sowie die Straubinger Werkstätten St. Josef der KJF Werkstätten.

Einblick in vielfältige Arbeitswelten

Zunächst führte der Besuch nach Mitterfels, wo Rosi Kräh verschiedene Arbeitsbereiche wie Montage und Wäscherei kennenlernen konnte. Die Vielfalt der Tätigkeiten und das hohe Engagement der Beschäftigten hinterließen einen bleibenden Eindruck. Für die täglich erbrachten Leistungen zeigte sie „Heidenrespekt“ und betonte, wie beeindruckend die Qualität und Bandbreite der Arbeit sei.

Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen bot sich Gelegenheit für persönlichen Austausch und vertiefende Gespräche über die Bedeutung von Arbeit für Teilhabe und Selbstbestimmung.

Dialog mit Werkstatträten stärkt Mitbestimmung

In den Straubinger Werkstätten St. Josef stand vor allem der Austausch mit den Werkstatträtinnen und Werkstatträten im Mittelpunkt. Der Dialog auf Augenhöhe machte deutlich, welche zentrale Rolle Mitbestimmung für gelebte Inklusion spielt.

Werkstatträtin Erika Stelzl unterstrich dabei, wie wichtig es sei, dass sich mehr Menschen ein eigenes Bild von Werkstätten machen. Rosi Kräh unterstützte dieses Anliegen ausdrücklich und ermutigte dazu, weiterhin aktiv auf die Öffentlichkeit zuzugehen.

Förderstätten: Leichte Sprache als Schlüssel zur Teilhabe

Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch von zwei Förderstätten-Gruppen. Die Prüfgruppe einfach g’macht stellte ihre Arbeit eigenständig vor und vermittelte anschaulich, wie wichtig Leichte Sprache für barrierefreie Kommunikation ist. Damit wurde deutlich, wie Inklusion konkret im Alltag umgesetzt wird.

Engagement und Impulse für Vernetzung

Rosi Kräh zeigte sich dankbar für die offenen Einblicke und kündigte an, ihre Eindrücke in ihr Netzwerk und in gesellschaftliche Diskussionen einzubringen. Sie engagiert sich als Vorsitzende der Mitterfelser Frauengruppe e.V. insbesondere für Kinder, Familien, Senioren und sozial benachteiligte Menschen in der Region.

Auch zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit wurden angesprochen – etwa gemeinsame Projekte oder die Unterstützung inklusiver Angebote, um Begegnung und Teilhabe weiter auszubauen.

Mehr Sichtbarkeit für gelebte Inklusion

Abschließend ermutigte Rosi Kräh die KJF Werkstätten, ihre Arbeit weiterhin sichtbar zu machen und aktiv in die Öffentlichkeit zu gehen: Es sei wichtig, regelmäßig zu zeigen, was in den Werkstätten geleistet wird.

Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Austausch und einem Gruppenfoto – und bildet zugleich eine gute Grundlage für den weiteren Dialog zwischen Praxis, Gesellschaft und Politik im Sinne einer inklusiven Arbeitswelt.

Text: Michaela Huber